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Auf den folgenden Seiten finden Sie

  • Informationen zu meinen Seminaren an der Universität Kiel

  • Thesen, Diskussionsforen und Materialien zur aktuellen Wirtschaftspolitik
  • Interessante Links
  • Näheres zu meiner Person

 

Zu meinen Aktivitäten

Professur an der Universität Kiel: Aktuelle Informationen über meine Seminare an der Kieler Universität finden Sie hier.

Vorstand HanseBelt e.V.: Alles Wichtige über unsere Initiative zur Stärkung der Region zwischen Hamburg und Öresund erfahren Sie hier.

Partner bei Evers & Partner Recruitment: Nähere Informationen über unsere Personal- und Strategieberatung gibt es hier. Hier finden Sie einen aktuellen Pressebericht.

Vorstand Deutsch-dänische Handelskammer: Die Kammer unterstützt die Aktivitäten deutscher Unternehmen in Dänemark und fördert die Zusammenarbeit beider Länder. Weitere Infos hier.

 


Wirtschaftspolitik aktuell

Wohin treibt der Kapitalismus? Überschuldung vieler Staaten, Eurokrise, unzureichend regulierte Finanzmärkte, Realeinkommensverluste und hohe Jugend-Arbeitslosigkeit in zahlreichen Ländern, ungelöste Klima-, Energie- und Rohstoffprobleme - die Marktwirtschaft steht vor ihrer härtesten Bewährungsprobleme. Manche prophezeien schon ihr Ende, andere fordern die Rückbesinnung auf eine konsequente staatliche Ordnungspolitik.

"Angriff auf die Marktwirtschaft": In einem lesenswerten Beitrag analysiert Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart die aktuelle Krise. Nicht die Marktwirtschaft sei schuld, sondernd vor allem die "unheilige Allianz von Bankern und Schuldenpolitikern". "Der letzte Tag, an dem die Marktwirtschaft funktionierte, war der Tag, an dem Lehman Brothers pleiteging " mehr ...

Rückbesinnung auf die Ordnungspolitik: Lars Feld, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, plädiert für eine Rückbesinnung auf die Grundsätze der Ordnungspolitik, vor allem die Walter Euckens: Für Feld bedeutet Ordnungspolitik "vor allem, die Konsumenten- und Bürgersouveränität zu gewährleisten und zu schützen". Gefordert sind konsequente Haftungsregeln, die Sicherung des Wettbewerbs und funktionierender Preissysteme sowie ein überzeugendes Währungsmanagement. mehr ...

Grenzen des Wachstums: Brauchen wir ein ganz neues Wirtschaftssystem? Die Wirtschaftskrisen der letzten Jahre haben auch die Zahl derer steigen lassen, die auf grundsätzliche Änderungen unseres Wirtschaftssystems setzen. So erwartet Meinhard Miegel in seinem Buch "Exit - Wohlstand ohne Wachstum", dass die Zeit materiellen Wachstums wegen des starken Anstiegs der Weltbevölkerung und der immer gravierenderen Umwelt- und Ressourcenprobleme in den hochindustrialiserten Ländern zu Ende sei. Jetzt gelte es, die Systeme so zu sichern, dass die Wohlfahrt der Menschen einigermaßen erhalten und die Menschheit auf der Erde dauerhaft überleben könne. mehr ...

Rezession oder Inflation? Lehren aus der Wirtschaftsgeschichte: Die einen erwarten eine anhaltende Rezession, andere rechnen mit langjähriger hoher Inflation. Was können wir aus der Wirtschaftsgeschichte dazu lernen? Ein Papier der Ökonomen Jarda, Schularick und Taylor bestätigt die schon von James Tobin vertretene Einschätzung, dass ein länger andauernder (öffentlicher und privater) Schuldenabbau - wie er in den nächsten Jahren notwendig ist - die Inflationsgefahr für lange Zeit mindert. Das aber ist auch die einzige gute Nachricht. Denn der Schuldenabbau bremst auch für längere Zeit Wachstum und Beschäftigung und birgt hohe Rezessionsrisiken. mehr ...

Schuldenkrise: Es wird Zeit für einen klaren Kurs: Die letzten Monate waren durch eine trial-and-error-Politik gekennzeichnet. Klares Konzept? Fehlanzeige. Aber die Zeit drängt. Die Bundesregierung täte gut daran, sich an die Spitze eines klaren und konsequenten Kurses zu setzen. 4 Topökonomen haben für ein tragfähiges Konzept schon im Juni 2011 ein paar gute Regeln aufgestellt - sie gelten nach wie vor. mehr ...

Euro-Beschlüsse: Europa wird endgültig zur Haftungsgemeinschaft: Die Entscheidungen des EU-Gipfels zur weiteren Stützung Griechenlands bringen kurzfristig etwas Beruhigung. Die mittel- und langfristigen Effekte sind kaum vorhersagbar. Klar ist jedoch: Die EU hat das Stadium einer Transferunion bereits verlassen und wird zur Haftungsgemeinschaft. Das stärkt den politischen Zusammenhalt, ist aber mit gewaltigen ökonomischen Unwägbarkeiten verbunden. Dazu ein bemerkenswerter Kommentar von Werner Mussler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: mehr ...

Europa driftet auseinander - Wissenschaftler fordern neue Regionalpolitik: Die europäische Integration hat viele Fortschritte gebracht. Aber der Traum, dass sich das Wohlstandsniveau der europäischen Staaten durch Binnenmarkt und Währungsunion immer weiter angleicht, ging bislang auf. Im Kieler IfW forderten Wissenschaftler deshalb u.a. eine komplette Neuausrichtung der europäischen Regionalpolitik. Die "Kieler Nachrichten fassen die Diskussion zusammen. mehr ...

Städte-Ranking 2011: Im neuesten Städteranking von "Wirtschaftswoche" und ISNM haben sich Kiel und noch deutlicher Lübeck verbessern können. Sie liegen jetzt im Niveau-Ranking unter insgesamt 50 untersuchten Städten auf den Plätzen 34 bzw. 39. Punkten konnten sie vor allem durch einen überdurchschnittlichen Abbau der Arbeitslosigkeit und einen Zuwachs bei den verfügbaren Einkommen. Spitzenreiter sind nach wie vor die süddeutschen Metropolen München und Stuttgart, Hamburg liegt bei diesem Vergleich erst auf Platz 9. mehr ...

Ohne eine Bahn-Offensive sind die Verkehrsprobleme von morgen nicht lösbar: Auf Initiative des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten am 30. Mai 2011 in der Hamburger Handelskammer Verkehrsexperten über Ziele und Schwerpunkte einer zukunftsorientierten Bahnpolitik. Für den Norden ist die Stärkung der bahn aus zwei Gründen besonders wichtig: Die Hinterland-Güterverkehre von/zu den Nordhäfen werden bis 2025 geschätzt um 170 % wachsen, und auch die Pendlerverkehre werden sich noch stärker Richtung Metropolregion Hamburg konzentrieren. Für Beides sind die Netze bislang nicht gerüstet. Meinen Impulsvortrag können Sie hier downloaden, die zugehörigen Charts finden Sie hier.

Deutschland bei den Bahninvestitionen weit abgeschlagen: Nach einer neuen Studie von SCI für die Allianz pro Schiene ist Deutschland bei den Investitionen in das Schienennetz international weit zurückgefallen. Bei den Pro-Kopf-Investitionen lag Deutschland 2010 unter 9 europäischen Ländern auf dem letzten Platz. In den anderen untersuchten Ländern wird doppelt bis 6 mal soviel in die Bahnifrastruktur investiert.  mehr ...

Verkehrsmengen steigen wieder deutlich an - Neuer ProgTrans-Report sagt bis 2025 weiteres Wachstum des Güterverkehrs um zwei Drittel voraus: Nach dem jetzt vorgelegtem "World Transport Report 2010/2011" wird der Güterverkehr bis 2025 nochmals um rund zwei Drittel zunehmen. Das bedeutet drastisch zunehmende Belastungen der Verkehrswege und nochmals steigende Emissionen. Erforderlich ist ein umfassendes und konsequentes Verkehrskonzept, das auf weitere Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, die Stärkung der Bahn und neue nutzungsabhängige Finanzierungskonzepte setzt.  mehr ...

Immer mehr Arme und Reiche - die Mittelschicht verliert: Während die Gruppe der Ärmeren und der Reichen wächst, verliert die Mittelschicht immer mehr Mitglieder. Viele rutschen in die Armut, weniger steigen auf. Ein Trend, der den sozialen Zusammenhalt unseres Landes gefährdet. Und dem die Politik mit einer Stärkung des Mittelstandes und einer Steuerreform entgegengewirken muss:  mehr....

Umfrage zur Bildungspolitik: Klares Votum der Eltern gegen den Bildungsföderalismus. In einer bundesweiten repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach wird die Schulpolitik von den Bundesbürgern schlecht bewertet. Schleswig-Holsteins Schulpolitik landet unter den Bundesländern auf dem vorletzten Platz, Bayern, Hessen und Sachsen liegen vorn, erhalten aber auch nur befriedigende Notenwerte. Dem Flickenteppich der deutschen Bildungspolitik erteilt eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung (61 %) eine klare Absage.  mehr ...

Energiewende: Neue Studien zeigen, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch global eine Umstellung auf erneuerbare Energien technisch machbar und finanziell vertretbar ist:

Weltklimarat: Bis 2050 könnte weltweit größter Teil des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Der neueste, 900 Seiten starke Report von 120 Wissenschaftlern aus aller Welt macht Mut. Wenn die politischen Rahmenbedingungen richtig gestaltet und die notwendigen hohen Investitionen finanziert werden können, ist der weitgehende Verzicht sowohl auf Kernenergie als auch klimabelastende fossile Energieträger möglich. mehr ...

Umweltrat weist Weg zu einer klimaverträglichen Energieversorgung ohne Kernkraft. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat ein bemerkenswertes Gutachten vorgelegt. Es zeigt, wie es in einer großen gemeinsamen Anstrengung gelingen kann, mittel- und längerfristig sowohl aus der Kernkraft als auch der klimabelastenden Kohlen- und Ölenergie auszusteigen.  mehr ...

Deutschland braucht einen Energieminister: Eine neue zukunftsorientierte Energiepolitik wird ein zentrales Thema der nächsten Jahre. Streit und Abgrenzungsprobleme zwischen Wirtschafts- und Umweltminister wirken da nur kontraproduktiv. Es wird Zeit für ein eigenes Energieministerium, in dem alle Zuständigkeiten gebündelt werden.  mehr ...

Zeit für Reformen: Was die Bundesregierung eigentlich anpacken müsste! Taktik und Machtspiele beherrschen die aktuelle Bundespolitik. Eine neue Handelsblatt-Serie hat den Reformstau in Deutschland beschrieben und 15 drängende Reformfelder benannt.  mehr ...

 

Wirtschaftspolitik für den Norden

Prognos Zukunftsatlas 2010: Welche Regionen sind am besten für die Zukunft gerüstet? Was folgt für den Norden? Der Prognos Zukunftsatlas 2010 deckt auf, wie gut Regionen für die Zukunft gerüstet sind. Erneut wird deutlich: Der Süden und zum Teil der Westen Deutschlands schneiden am besten ab. Im Norden haben Hamburg und die Kreise Stormarn und Segeberg die besten Chancen. Die gilt es für die Gesamtregion zu nutzen. mehr ...

Trend zu den Metropolen: auch bei den Unternehmens-Neugründungen: Nach neuen Zahlen der Lübecker databyte GmbH wiesen die Städte Düsseldorf, Frankfurt, München und Hamburg 2010 die höchste Gründungsintensität auf. Generell verstärkt sich auch bei den Neugründungen der Trend hin zu den Wirtschaftsmetropolen. mehr ...

Städte-Ranking 2011: Im neuesten Städteranking von "Wirtschaftswoche" und ISNM haben sich Kiel und noch deutlicher Lübeck verbessern können. Sie liegen jetzt im Niveau-Ranking unter insgesamt 50 untersuchten Städten auf den Plätzen 34 bzw. 39. Punkten konnten sie vor allem durch einen überdurchschnittlichen Abbau der Arbeitslosigkeit und einen Zuwachs bei den verfügbaren Einkommen. Spitzenreiter sind nach wie vor die süddeutschen Metropolen München und Stuttgart, Hamburg liegt bei diesem Vergleich erst auf Platz 9. mehr ...

Neuer "Lern-Atlas" der Bertelsmann-Stiftung: Immer noch starkes Süd-Nord-Gefälle bei der Qualität der Schulen: Der soeben vorgestellte "Lern-Atlas" der Bertelsmann-Stiftung analysiert die deutsche Bildungslandschaft sehr differenziert: Geprüft wurde nach den Kriterien schulisches, berufliches, soziales und persönliches Lernen. Bayern und Baden-Württemberg liegen (erneut) vorn, Schleswig-Holsteins Schulen landen im Mittelfeld, Hamburg schneidet noch ungünstiger ab.  mehr ..

Auch bei forschungsintensiven Unternehmensgründungen ein Süd-Nord-Gefälle: Nach einer neuen Untersuchung des ZEW liegen die Regionen mit der höchsten Intensität forschungsintensiver Neugründungen im Süden der Bundesrepublik. Nur Hamburg liegt hier ebenfalls weit vorn (Platz 4 unter 80 deutschen IHK-Bezirken). Schleswig-Holstein liegt insgesamt im unteren Mittelfeld, am besten schneidet noch die IHK-Region Lübeck ab (Platz 31). Insgesamt zeigt sich auch hier die Tendenz, dass Agglomerationen wissensintensive Gründungen besonders anziehen. mehr ...

Schleswig-Holstein im neuen Bundesländer-Ranking auf gutem Mittelplatz: Im jüngsten Ranking der Bundesländer durch Wirtschaftswoche und ISNM kommt Schleswig-Holstein auf einen guten mittleren Platz - beim Wohlfahrtsnivaeu auf Platz 5 und bei der Dynamik auf Platz 8. In diesem Vergleich, der sich auf die Jahre 2007-2010 bezieht, profitiert der Norden davon, dass er in Abschwungszeiten strukturbedingt weniger einbricht als stärker industrialisierte Regionen.  mehr ..

Schleswig-Holstein: Spitze oder Schlusslicht beim Wachstum? Nach den üblichen Maßstäben der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verzeichnete das nördlichste Bundesland im längerfristigen Trend 1999-2008 fast Stagnation (+0,2 %). Folgt man dagegen den Berechnungen der Forschungsstelle der Ev. Studiengemeinschaft für einen sogenannten "Nationalen Wohlfahrtsindex" im Auftrag der Grünen-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen landtag, so wuchs die Wohlfahrt des Landes in diesem Zeitraum um 9,4 %. Ergebnis einer neuen Berechnungsmethode, bei der auch die Einkommensverteilung, häusliche und ehrenamtliche Arbeit, Ressourcenverbrauch, Kriminalität oder Verkehrsunfälle berücksichtigt werden.  mehr ...

Wohlstandsmessung - ein schwieriges Feld: Der in den letzten Jahren entwickelte Ansatz für einen Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) ist interessant und seine stärkere Berücksichtigung in der Wirtschaftspolitik überfällig. Allerdings spricht viel dafür, sich nicht allein auf einen Indikator - ob BIP oder NWI - zu verlassen. Die Diskussion über den richtigen Maßstab für Wohlstand ist lang und umfangreich. mehr ...

HanseBelt Initiative wächst weiter: Die Initiative von ursprünglich 25 führenden
Unternehmen der HanseBelt Region zwischen Hamburg und dem Öresund ist inzwischen deutlich gewachsen. Soeben wurde das 44. Unternehmen aufgenommen. Die wichtigsten von der Initiative verfolgten Rückenwind-Projekte werden erfolgreich umgesetzt. Und auf zahlreichen Veranstaltungen werben wir für den HanseBelt als starke Zukunftsregion.  mehr ...

    Vorbild Öresund: Der Bau der Öresund-Brücke und die zeitgleich verfolgte konsequente Kooperationsstrategie haben am Öresund für hohes Wachstum, mehr Tourismus und eine Versiebenfachung der Pendlerströme zwischen Dänemark und Schweden gesorgt. mehr ...

    HanseBelt-Unternehmen engagieren sich für ihre Region: In einer Sonder-Beilage für norddeutsche Zeitungen präsentiert die HanseBelt-Initiative ihre bisherigen Erfolge und ruft zu weiterem Engagement auf. Zum Download (9,3 MB) ...

    Lübeck ist "Stadt der Wissenschaft 2012"
    Das breite Wissenschaftsbündnis der Lübecker Hochschulen mit Stadt, Stiftungen und Wirtschaft hat einen wichtigen Erfolg errungen. In Mainz gewann es jetzt die Auswahl des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zur "Stadt der Wissenschaft 2012". Die HanseBelt-Initiative ist aktiver Partner. mehr ...

Schleswig-Holstein braucht eine Zukunftsstrategie für Qualifizierung und Innovation: Der aktuelle Fachkräftemangel ist noch auf einzelne Branchen begrenzt. Schon bald werden Fachkräfte aber zum größten Engpassfaktor für regionales Wachstum werden. Andere Regionen rüsten sich bereits dafür. Auch der Norden ist aktiv geworden. Jetzt gilt es, vorhandene Initiativen zu bündeln und das Thema übergreifend zum zentralen Schwerpunkt von Politik und Wirtschaft zu machen.  mehr ...

Beispiel HanseBelt: Unternehmen engagieren sich für ihre Region: In einer gerade erschienenen Sonder-Beilage für norddeutsche Zeitungen präsentiert die HanseBelt-Initiative ihre bisherigen Erfolge und ruft zu weiterem Engagement auf. Zum Download (9,3 MB) ...

Zustimmung zur festen Fehmarnbeltquerung wächst auch in Norddeutschland: Die dänische Bevölkerung ist schon länger mehrheitlich für den Bau der festen Querung über den Fehmarnbelt. Jetzt wächst auch auf deutscher Seite die Zustimmung. Besonders hoch ist die Zahl derer, die von der geplanten Querung positiven Nutzen für den ganzen Norden erwarten.  mehr ...

Neue Studie der Universität Kopenhagen: Feste Fehmarnbeltquerung öffnet neue Chancen für den ganzen Norden: Die in Planung befindliche und zur Eröffnung im jahr 2018 vorgesehene feste Fehmarnbeltquerung kann einen Entwicklungsschub für den ganzen Norden bringen. Insbesondere werden gemeinsame Cluster gestärkt und ein gemeinsamer leistungsfähiger Arbeitsmarkt entstehen. Besonders profitieren können die Städte Hamburg, Kopenhagen, Lübeck, Kiel und Rostock.  mehr ...

Ostseeraum mit hohem Wachstumspotenzial - und entsprechenden Chancen auch für Norddeutschland: Eine neue Studie des HWWI bescheinigt dem Ostseeraum beste Wachstumsperspektiven. Dazu tragen insbesondere ein überdurchschnittliches Innovationstempo in wachstumsstarken Sektoren und ein hohes Qualifizierungsniveau bei. Ausgeprägt sei auch ein starker Urbanisierungstrend, den es zu nutzen und gestalten gelte.  mehr ...

Tourismus-Region Fehmarnbelt mit großem Wachstumspotenzial: Die Region beiderseits des Fehmarnbelts ("Destination Fehmarnbelt") ist schon heute mit rd. 41 Mio. Übernachtungen pro Jahr eine starke und attraktive Urlaubsregion. Nach einer neuen Studie ist dieses Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Die künftige feste Fehmarnbeltquerung mit verbesserten Straßen- und Schienenanbindungen hilft, dieses Potenzial zu nutzen.  mehr ...

Neuwahlen in Schleswig-Holstein 2012 - Chance auf neue Aufbruchsstimmung? Regieren ist auch und gerade in Schleswig-Holstein schwieriger geworden. Das Land ist finanziell kaum handlungsfähig, bei wichtigen Strukturdaten liegt der Norden - verglichen mit den anderen westdeutschen Flächenländern - nur im Mittelfeld oder sogar weit hinten. Umso dringender wäre eine klare Zukunftsstrategie, die klare Ziele und Schwerpunkte definiert, die Menschen mitnimmt und begeistert und damit neue Aufbruchstimmung schafft. Anmerkungen dazu in einem Vortrag "Perspektiven für den Norden in Zeiten knapper Kassen - Warum unser Land eine neue Vision und Strategie braucht", den ich kürzlich in Bad Segeberg hielt: mehr ...

Das Beispiel Sachsen zeigt: Politik mit Weitblick zahlt sich aus. Das Land Sachsen verfolgt seit Jahren eine langfristige Politikstrategie, mit den Zielen Haushaltskonsolidierung, Priorität für Bildung und Vorsorge für die Zukunft. Andere Länder könnten davon lernen. Ein Interview in der FAZ mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Tillich und dem Finanzwissenschaftler Fuest erläutert wichtige Elemente der Strategie.  mehr ...

Sparen ohne Strategie":  Die Absicht der Landesregierung, mit einem konsequenten Sparprogramm das strukturelle Defizit im Landeshaushalt bis 2020 vollständig abzubauen, ist zu begrüßen und verdient volle Unterstützung. Aber ist es richtig, dazu eine der wenigen auch im Bundesvergleich ganz oben stehenden Highlights unseres Landes - die Universität Lübeck - aufs Spiel zu setzen? In einem Kommentar für die "Lübecker Nachrichten" habe ich einen anderen Vorschlag gemacht.  mehr ...

Warum der Norden stärker kooperieren muss: Der Wettbewerb der europäischen Regionen wird immer schärfer. Die besten Chancen haben die Metropolregionen, die ihre Kräfte bündelm. Thesen dazu aus meinem Vortrag vor der Friedrich-Ebert-Stiftung am 11. September 2008 in Elmshorn. Download (Dateigröße 1,2 MB)

Handelskammern Schleswig-Holstein und Hamburg für länderübergreifende Cluster-Initiative: Die Handelskammern Schleswig-Holstein und Hamburg haben Vorschläge vorgelegt, um die starken Cluster beider Länder - wie die Maritime Wirtschaft, Logistik oder die Ernährungswirtschaft - gemeinsam und übergreifend zu entwickeln. Sie hoffen jetzt, dass die Politik diese Initiative aufgreift.  mehr ...

IHK-Kooperation stärkt Wachstumsachse Lübeck-Hamburg. Die Industrie- und Handelskammer Lübeck und die Handelskammer Hamburg haben ihre Zusammenarbeit wesentlich intensiviert. Ziel ist die Stärkung des Wirtschaftsraumes Lübeck-Hamburg durch verbesserten Service, gemeinsame Initiativen und eine personelle und organisatorische Verzahnung. mehr ...

Länderfusionen: Reform des Finanzausgleichs muss Voraussetzungen schaffen. Für eine Neugliederung der deutschen Länder, vor allem der Stadtstaaten, spricht viel. Im Wege steht nur das deutsche Finanzausgleichssystem. Bei einer Fusion Hamburgs und Schleswig-Holsteins würden diese beiden Länder nach Ifo-Berechnungen im heutigen System fast 1,1 Mrd. Euro an andere Bundesländer abgeben müssen - ein paradoxes Ergebnis. Um so dringlicher ist eine Reform des Finanzausgleichs, um sinnvolle Zusammenschlüsse nicht an Fehlkonstruktionen des Finanzausgleichs scheitern zu lassen. mehr ...

Norddeutschland braucht abgestimmtes Zukunftsleitbild: In einem Strategiepapier "Wachstum und Beschäftigung für Schleswig-Holstein 2020" (Download hier) habe ich bereits vor einigen Jahren Vorschläge für eine stärkere Bündelung der Wirtschaftspolitik für Schleswig-Holstein und Hamburg unterbreitet. Ein Artikel in der "Welt" im Januar 2008 greift diese Überlegungen auf und aktualisiert sie: mehr ...

Nordstaat-Diskussion schon wieder eingeschlafen? mehr ...

Boomregion Ostsee: Die Kräfte bündeln! mehr ...

Neuer Prognos-Zukunftsatlas: Hamburg auf Platz 1, aber auch Teilregionen Schleswig-Holsteins mit guten Chancen: Hamburg liegt nach den Ergebnissen des neuen Prognos Zukunftsatlas 2009 unter allen deutschen Regionen auf Platz 1. Dort sind Zukunftsbranchen besonders stark vertreten, dort bestehen besonders gute Wachstumschancen für die Zukunft. Aber auch Teilregionen Schleswig-Holsteins schneiden in diesem Ranking überdurchschnittlich ab: Lübeck und Kiel sowie die Kreise Stormarn, Segeberg, Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde. mehr...

    Auch neues INSM-Städteranking sieht Hamburg vorn - Lübeck und Kiel holen auf: Das neue Städteranking 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der "Wirtschaftswoche" sieht im Gesamtranking zwar München vorn. Bei der Dynamik - der Veränderung der wichtigen Erfolgsgrößen - aber ist Hamburg auf Platz 1 unter allen 50 deutschen Großstädten gerückt. Erfreulich auch: Lübeck ist bei der Dynamik auf Platz 22 geklettert, Kiel auf Platz 32.  mehr...

 

Wirtschaftspolitik - Probleme und Lösungsansätze

Standort Deutschland: Top oder Flop? Die einen begeistern sich über die Exporterfolge der deutschen Wirtschaft, die anderen sprechen vom Wachstums-Schlußlicht Deutschland. Eine differenzierte Anlayse zeigt: Deutschlands Position hat sich zwar wieder verbessert, aber im Vergleich zu vielen Industrieländern hat der Standort Deutschland noch viel Aufholbedarf. Das zeigen aktuelle Benchmarks zur Innovationstätigkeit, den Lohnstückkosten, zur Flexibilität des Arbeitsmarkts und zur Unternehmenssteuerbelastung. Im neuen Standort-Ranking der Bertelsmann Stiftung schneidet Deutschland trotz leichter Fortschritte noch immer schlecht ab. Den größten Handlungsbedarf sieht man dort auf dem Arbeitsmarkt und bei der Konsolidierung der öffentlichen Finanzen. mehr Einen Mittelplatz nimmt Deutschland im neuesten Innovationsranking des DIW ein - deutlich hinter den USA und den skandinavischen Ländern. mehr ...

Jüngster Standortcheck der Bertelsmann-Stiftung: Deutschland noch immer weit hinten: mehr ...

Deutschland bei Existenzgründungen im unteren Mittelfeld: mehr ...

Was wir von Schweden lernen können: mehr ...

Deutschland und Skandinavien im Systemvergleich - Was wir vom Norden lernen können: Die skandinavischen Länder haben die Verbindung von hoher Wachstumsdynamik und Gerechtigkeit geschafft. Eine Präsentation der Deutsche Bank Research zeigt, was Deutschland davon lernen kann. mehr ...

Bürokratie und lange Gerichtsverfahren werden immer mehr zum Standortnachteil: Die Gerichtsverfahren zum Großflughafen Berlin-Schönefeld, zum Bau der A20 oder zum Flughafen Lübeck-Blankensee sind nur die Spitze eines Eisberges: Deutschland leistet sich mit die längsten Planungs- und Genehmigungsverfahren und aufwendigsten Gerichtsverfahren der Industrieländer. Die Pläne der Bundesregierung zur Reform des deutschen Planungsrechts müssen deshalb zügig umgesetzt werden. Und auch in anderen Bereichen muß Ernst gemacht werden mit dem Bürokratieabbau. mehr ...

Überzogene Bürokratie kostet deutsche Unternehmen Milliardenbeträge: Wie stark deutsche Unternehmen durch überzogene bürokratische Regelungen belastet werden, zeigt jetzt erstmals eine Studie an konkreten Beispielen. mehr ...

Energiepolitik - McKinsey-Studie warnt vor wachsender Abhängigkeit Deutschlands: Die Abhängigkeit Deutschlands und der gesamten EU insbesondere von russischen Erdgaslieferungen wächst rasant. Zugleich drohen mittel- und langfristig deutliche Energiepreissteigerungen. mehr ...

Höhere Energieeffizienz eröffnet ein Einsparpotential von 50 % und mehr - neue Technologien machen es möglich: mehr ...

Energiepreise: Mehr Wettbewerb wäre wichtiger als Preiskontrollen: mehr ...

China und Indien - die Aufsteiger der nächsten Jahre: Eine neue Studie von PriceWaterhouseCoopers zeigt, welch kräftige Verschiebungen in der Weltwirtschaft bevorstehen. Bis 2050 rückt China danach auf Platz 2 hinter den USA vor, Indien auf Platz 3. Deutschland fällt auf Rang 8 zurück. mehr ...

Firmen aus China und Indien auf dem Weltmarkt immer stärker. Eine neue Studie der Boston Consulting Group zeigt: Immer mehr Aufsteigerfirmen aus China, Indien und Südamerika bedrohen die Weltmarktposition etablierter, auch deutscher Unternehmen. mehr ...

Weltwirtschaft: Die Risiken nehmen zu: Mehrere führende Finanzinstitutionen haben Szenarien für die Zukunft der Weltwirtschaft entwickelt. Ergebnis: Die Entwicklung bleibt labil. mehr ...

Problem fehlender Hauptschulabschluss: Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss schwankt in Deutschland zwischen 2,6 % und 24,0 %. Schleswig-Holstein mit höchster Quote unter den westdeutschen Flächenländern. In den letzten Jahren ist es zwar gelungen, den Anteil der Schulabgänger ohne Hauptzschulabschluss in Deutschland von 9,1 auf 7,5 % zu senken. Auch diese Quote ist aber immer noch viel zu hoch - und schafft die Probleme von morgen. Unter den Bundesländern schneiden die ostdeutschen Länder am schlechtesten ab, die süddeutschen am besten. Schleswig-Holstein liegt mit einem Anteil von 8,4 % über dem Bundesdurchschnitt und hat den schlechtesten Wert aller westdeutschen Bundesländer. Zeit für eine politische Offensive.  mehr ...

Agentur warnt: Demografischer Wandel führt ohne grundlegende Reformen zum Zusammenruch der Staatsfinanzen. Ohne durchgreifende Reformen vor allem der Sozialsysteme würde der Anteil der Staatsverschuldung am Sozialprodukt in Deutschland bis 2030 auf 155 % und bis 2050 sogar auf 400 % steigen - Ergebnis der altersbedingt weiter steigenden Staatsausgaben. Noch drastischer wäre die Entwicklung in Japan, Spanien oder den Niederlande, glimpflicher kämen die Schweiz und Schweden davon.  mehr ...

Wettbewerb um Talente: München und Hamburg sind attraktivste Metropolen für Hochqualifizierte. Im Wettbewerb um die knapper werdenden Höherqualifizierten haben die Regionen München und Hamburg die Nase weit vorn. Sie weisen unter den deutschen Metropolen die höchsten Zuwanderungsgewinne bei den gut ausgebildeten Arbeitskräften auf. Überraschend: Auch Bremen liegt weit vorn.  mehr ...

HWWI: Anziehungskraft für Höherqualifizierte entscheidet über Zukunft der Regionen. Je mehr sich Regionen frühzeitig um die Attraktivität für Höherqualifizierte bemühen, um so größer die Chance auf eine Verbesserung der regionalen Standortposition. Für Schleswig-Holstein und Hamburg ergibt sich aus den Szenarien der gemeinsamen Studie von HWWI und PWC unterschiedliche Perspektiven. Am günstigsten sehen die Chancen für die Kreise Stormarn und Segeberg (den südlichen Teil der HanseBelt Region) aus:  Download der Studie im pdf-Format

Hamburg ist für Bundesbürger hinter Bayern attraktivstes Bundesland - Schleswig-Holstein auf beachtlichem Rang 5. Aber: Das nördlichste Bundesland zieht Ältere mehr an als Jüngere: Im Wettbewerb um die knapper werdenden Höherqualifizierten spielt auch die allgemeine Lebens-, Wohn- und Arbeits-Attraktivität eines Landes eine große Rolle. Nach einer neuen Umfrage der "Welt am Sonntag" schneidet dabei Bayern weitaus am besten ab (21 % der Befragten würden bei einem Umzug Bayern bevorzugen), dahinter folgen Hamburg (13 %), Baden-Württemberg (12,3 %), Berlin (8,9 %) und Schleswig-Holstein (7,7 %). Unterschiede ergeben sich allerdings bei den Altersgruppen, die für Wirtschaft und Arbeitsmarkt besonders wichtig sind. Bei den 20-29-Jährigen liegt Hamburg ganz vorn, Schleswig-Holstein aber erst auf Rang 9 - hier gibt es Nachholbedarf.

Neuer Prognos-Report: Demografischer Wandel schwächt Wachstum in Deutschland - Erwerbsbeteiligung muss erhöht werden. Die Alterung der deutschen Bevölkerung senkt den längerfristigen Wachstumstrend in Deutschland auf 1,2 % p.a, so der neueste Prognos-DeutschlandReport. Um dieses Wachstum überhaupt zu erreichen, sei eine konsequente Erhöhung der Erwerbsbeteiligung insbesondere der Frauen erforderlich, außerdem eine systematische Einwanderungspolitik und ein späterer Renteneintritt.  mehr ...

Verschläft Deutschland den "Kampf um die Talente"? Demografischer Wandel, nachlassende Ausbildungsreife, hohe Steuerlast speziell jüngerer (insbesondere lediger) Fachkräfte, fehlende systematische Einwanderungspolitik. Der Sozialwissenschaftler Gunnar Heinsohn sieht eine Tendenz, dass unsere Sozial- und Einwanderungspolitik Deutschland auf Dauer verarmen läßt.  mehr ...

Ifo-Institut plädiert für generelle, nach Zeiten differenzierte Straßenmaut: Auch das Münchener Ifo-Institut hat sich jetzt erneut klar für eine allgemeine Straßenmaut ausgesprochen, um die notwendigen Verkehrsinvestitionen zu finanzieren und weiter zunehmende Stauzeiten zu verhindern. Durch einen nach Zeiten differenzierten Maut-Taruif könnten zudem Nutzern Anreize gegeben werden, wenn möglich auf verkehrsärmere Zeiten auszuweichen. mehr ...

Erhalt und Ausbau der Autobahnen erfordert schrittweise Nutzerfinanzierung und Konzessionierung: Bestandserhaltung und Ausbau des deutschen Fernstraßennetzes stoßen immer mehr auf finanzielle Grenzen. Die Deutsche Bank Research hat jetzt Alternativen untersucht und schlägt die Konzessionierung von Teilnetzen im Wettbewerb, die schrittweise Bemautung auch für PKW's und die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaftdes deutschen Autobahnnetzes vor. mehr ...

Ost-West-Fördergefälle muss reformiert werden: Schon seit längerem setzte sich gerade Schleswig-Holstein für eine Reform der Ostförderung ein, die den Wettbewerb verzerrt und Steuermittel zumindest teilweise fehlleitet. Jetzt zeigen neue Berechnungen, dass rund die Hälfte der Bundesmittel für den Aufbau Ost zweckwidrig eingesetzt werden. mehr ...


Zur Diskussion

Was sichert dauerhaften Unternehmenserfolg? 6 Jahre lang hat Strategie-Professor Christian Stadler (University of Bath) herausragende Unternehmen untersucht. Das Ergebnis: Über den langfristigen Erfolg entscheiden vor allem Effizienz (noch wichtiger als Innovation), richtige Diversifikation, Fehlererinnerung, konservative Finanzpolitik und behutsame Umsetzung von Umstrukturierungen (Unternehmenskultur). mehr ...

Stutgart 21: An einem Bahnhofsprojekt zeigt sich auch, wie schwer Infrastrukturvorhaben in einer alternden Gesellschaft Akzeptanz finden: Verkehrsprojekte, Kernkraftwerke, CO²-Speicherung - nur einige Beispiele von vielen, an denen deutlich wird, wie sehr eine langfristig orientierte Politik an Gruppeninteressen und Opportunismus scheitert. Ein interessanter Beitrag von Roland Tichy, Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" mehr ...

Partei mit neuen Chancen: Warum die SPD die Mitte ansprechen muss und dabei auch gute Chancen auf ein sozial-liberales Bündnis hat. In der Zeitschrift der SPD-Netzwerker "Berliner Republik" äußern sich kluge Köpfe wie z.B. Oliver Schmolke zur Strategie der Sozialdemokraten und zu neuen Chancen auf ein sozialliberales Reformbündnis. In der "Welt" vom 20. Juni 2010 plädiert Ulf Poschardt für eine SPD, die die vielen ratlosen Wähler der Mitte anspricht und dabei zugleich neue Optionen für ein Bündnis mit einer geläuterten FDP öffnet. mehr ...

"Die blockierte Republik" - Welche strukturellen Barrieren abgebaut werden müssen, damit Deutschland wieder bewegungsfähig wird: Über notwendige Reformen der Steuern, der Sozialsysteme und der bürokratischen Strukturen sind sich viele Wirtschaftsexperten und sogar Politiker einig. Es ist weniger der Streit um die Inhalte der Reformen, es sind vor allem strukturelle Barrieren, die Reformen in Deutschland besonders schwierig machen. mehr ...

Deutschlands Exportboom: Ausdruck einer "Basarökonomie" oder Indiz steigender Wettbewerbsfähigkeit? Deutschlands Ökonomen streiten. Die einen - so etwa Ifo-Chef Hans-Werner Sinn - bezeichnen das deutsche Exportwachstum als "pathologisch", weil wegen zu hoher Löhne zu stark in den Exportsektor investiert werde und damit Arbeitslosigkeit entstehe. Andere sehen den Exportanstieg als Ausdruck einer wachsenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Nikolaus Piper zeigt, dass beide Seiten nicht ganz falsch liegen. Der steigende Außenüberschuß ist Ausdruck erfolgreicher Rationalisierung und Anpassung an den globalen Wettbewerb - und damit die richtige Antwort auf hohe Löhne. Um die Arbeitslosigkeit abzubauen, bleiben aber Reformen der Sozialsysteme und eine maßvolle Lohnpolitik notwendig. mehr ...

 

Neues aus Regionalwissenschaft und Regionalpolitik

Bevölkerungsrückgang verschärft regionale Disparitäten: Weiter schrumpfende Einwohnerzahlen in den ländlichen Regionen, fortgesetzter Trend von den Städten ins direkte Umland, weitere Wanderungen von Ost nach West - nach der jüngsten Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung wird sich der Trend der letzten Jahrzehnte - bei weiter abnehmender Gesamtbevölkerung - fortsetzen. Insgesamt werden die Ballungsräume zu Lasten der anderen Regionen weiter gewinnen. Was heißt das für die Politik? mehr ...

Die Länder und Regionen sind auf den demographischen Wandel höchst unterschiedlich vorbereitet: mehr ...

Politik sollte regionale Kooperation und Netzwerkbildung stärken: Kooperation und Vernetzung innerhalb von Branchen wirken sich günstig auf das Wachstum von Unternehmen aus. Dabei spielen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen in der Nähe eine große Rolle. Dies zeigt eine neue Analyse von Walter Komar im "List Forum". mehr ...

 

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