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Aktueller Hinweis
Informationen über mein Seminar an der Kieler Universität im Wintersemester 2010/11 finden Sie hier.
Wirtschaftspolitik aktuell
Bundesländer im Standortvergleich: Der Norden hat aufgeholt. Nach dem jüngsten Standort- und Lebensqualitäts-Ranking von INSM und Wirtschaftswoche schneidet der Norden besser als in Jahren zuvor ab. Beim Bestandsranking belegen Hamburg Platz 3 und Schleswig-Holstein immerhin Platz 6, beim (durch die Wirtschaftskrise allerdings etwas verzerrten) Dynamikranking liegt Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 2 und Schleswig-Holstein auf Platz 7. mehr ...
Verkehrsmengen steigen wieder deutlich an - Neuer ProgTrans-Report sagt bis 2025 weiteres Wachstum des Güterverkehrs um zwei Drittel voraus: Nach dem jetzt vorgelegtem "World Transport Report 2010/2011" wird der Güterverkehr bis 2025 nochmals um rund zwei Drittel zunehmen. Das bedeutet drastisch zunehmende Belastungen der Verkehrswege und nochmals steigende Emissionen. Erforderlich ist ein umfassendes und konsequentes Verkehrskonzept, das auf weitere Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, die Stärkung der Bahn und neue nutzungsabhängige Finanzierungskonzepte setzt. mehr ...
Neuer Prognos-Report: Demografischer Wandel schwächt Wachstum in Deutschland - Erwerbsbeteiligung muss erhöht werden. Die Alterung der deutschen Bevölkerung senkt den längerfristigen Wachstumstrend in Deutschland auf 1,2 % p.a, so der neueste Prognos-DeutschlandReport. Um dieses Wachstum überhaupt zu erreichen, sei eine konsequente Erhöhung der Erwerbsbeteiligung insbesondere der Frauen erforderlich, außerdem eine systematische Einwanderungspolitik und ein späterer Renteneintritt. mehr ...
Verschläft Deutschland den "Kampf um die Talente"? Demografischer Wandel, nachlassende Ausbildungsreife, hohe Steuerlast speziell jüngerer (insbesondere lediger) Fachkräfte, fehlende systematische Einwanderungspolitik. Der Sozialwissenschaftler Gunnar Heinsohn sieht eine Tendenz, dass unsere Sozial- und Einwanderungspolitik Deutschland auf Dauer verarmen läßt. mehr ...
Appell von führenden Wirtschaftsexperten: Die Rettung des Euro ist gar nicht so schwer - wenn ein paar Regeln beachtet werden. Europa braucht keine Wirtschaftsregierung. Wichtig sind klare Sanktionsmechanismen und ein Insolvenzverfahren für Staaten. Das fordern die vier Ökonomen Clemens Fuest, Martin Hellweg, Hans-Werner Sinn und Wolfgang Franz. mehr ...
HWWI: Anziehungskraft für Höherqualifizierte entscheidet über Zukunft der Regionen. Je mehr sich Regionen frühzeitig um die Attraktivität für Höherqualifizierte bemühen, um so größer die Chance auf eine Verbesserung der regionalen Standortposition. Für Schleswig-Holstein und Hamburg ergibt sich aus den Szenarien der gemeinsamen Studie von HWWI und PWC unterschiedliche Perspektiven. Am günstigsten sehen die Chancen für die Kreise Stormarn und Segeberg (den südlichen Teil der HanseBelt Region) aus: Download der Studie im pdf-Format
Immer mehr Arme und Reiche - die Mittelschicht verliert: Während die Gruppe der Ärmeren und der Reichen wächst, verliert die Mittelschicht immer mehr Mitglieder. Viele rutschen in die Armut, weniger steigen auf. Ein Trend, der den sozialen Zusammenhalt unseres Landes gefährdet. Und dem die Politik mit einer Stärkung des Mittelstandes und einer Steuerreform entgegengewirken muss: mehr....
Erhöhen Steuersenkungen das Wirtschaftswachstum? Und wenn ja, tun sie das so stark, dass sie sich quasi selbstfinanzieren? Diese Frage beschäftigt Ökononomen seit Jahrzehnten. Jetzt haben die US-Forscher Christina und David Romer neue Ergebnisse vorgelegt, nach denen Steuererhöhungen das Wachstum überproportional stark senken und umgekehrt Steuersenkungen die Wirtschaft überproportional wachsen lassen. mehr ...
Investitionen in mehr Bildung zahlen sich volkswirtschaftlich aus: Der Bildungsökonom Ludger Wößmann hat für die Bertelsmann Stiftung errechnet, dass sich drei Viertel der Wachstumsunterschiede zwischen Volkswirtschaften durch Unterschiede im Bildungsniveau und Bildungssystem erklären. mehr ...
Wettbewerbsranking I: Standort Deutschland holt auf. Das jüngste Länderranking der Bertelsmann-Stiftung 2007 bescheinigt dem Standort Deutschland leichte Fortschritte.Deutschland verbesserte sich beim Aktivitätsdindex (der die aktiv von der Politik beeinflußbaren Daten mißt) von Rang 20 auf Rang 15. mehr ...
Wettbewerbsranking II: Schweiz und skandinavische Länder weiter vorn. Auch im neuesten Ranking des Weltwirtschaftsforums liegen die Schweiz und die nordischen Länder bei der Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit an der Spitze. Deutschland fällt zwar leicht zurück, belegt aber immerhin noch einen beachtlichen 8. Rang. Grundlage ist eine Befragung von rd. 11.000 Wirtschaftsführern.
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... aber für Familienunternehmen viele Standortnachteile. Speziell für Familienunternehmen ist der Standort Deutschland stark verbesserungsfähig. Unter 15 OECD-Staaten belegt Deutschland hier nur den 11. Platz: mehr ...
Wirtschaftspolitik für den Norden
Sparkurs auch für die Hochschulen im Norden? Nach der letzten Studienkapazitätsprognose des CHE droht den norddeutschen Ländern ein erheblicher Studienplatzmangel: Nach der Studienkapazitätsprognose des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) steuern die Länder Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf ein bis 2011 noch wachsendes Defizit an Studienplätzen (im Vergleich zur Nachfrage) zu. Entlastung ist in Schleswig-Holstein erst deutlich später wahrscheinlich. mehr
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Regionale Wirtschaft für Erhalt und Stärkung des Uni-Standorts Lübeck: Die Mitglieder der HanseBelt Initiative haben sich auf ihrer jüngsten Sitzung mit Nachdruck für den Erhalt der Medizinerausbildung in Lübeck und die Sicherung des Universitätsstandorts eingesetzt. Die Absicht der Landesregierung, die Medizinerausbildung in Lübeck zu beenden, gefährde das Medizintechnik-Cluster in der HanseBelt Region und die Zukunftschancen
des Landes. Auch die Vollversammlung der IHK zu Lübeck hat sich vehement für den Erhalt der Lübecker Universität ausgesprochen. mehr ...
Neue Studie der Universität Kopenhagen: Feste Fehmarnbeltquerung öffnet neue Chancen für den ganzen Norden: Die in Planung befindliche und zur Eröffnung im jahr 2018 vorgesehene feste Fehmarnbeltquerung kann einen Entwicklungsschub für den ganzen Norden bringen. Insbesondere werden gemeinsame Cluster gestärkt und ein gemeinsamer leistungsfähiger Arbeitsmarkt entstehen. Besonders profitieren können die Städte Hamburg,
Kopenhagen, Lübeck, Kiel und Rostock. mehr
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Tourismus-Region Fehmarnbelt mit großem Wachstumspotenzial: Die Region beiderseits des Fehmarnbelts ("Destination Fehmarnbelt") ist schon heute mit rd. 41 Mio. Übernachtungen pro Jahr eine starke und attraktive Urlaubsregion. Nach einer neuen Studie ist dieses Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Die künftige feste Fehmarnbeltquerung mit verbesserten Straßen- und Schienenanbindungen hilft, dieses Potenzial zu nutzen. mehr
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HanseBelt Initiative zieht erste Zwischenbilanz: "Erwartungen übertroffen": 
Die Initiative von 25 führenden Unternehmen der HanseBelt Region zwischen Hamburg und Fehmarn hat ein Jahr nach ihrem Außenstart eine positive Bilanz gezogen. Der Name HanseBelt sei zu einer starken Marke für den Aufbruch in der Region geworden, erste Projekte wie die HanseBelt Akademie seien erfolgreich gestartet und weitere Top-Unternehmen haben sich der Initiative angeschlossen. Jetzt hat sich die Initiative zum HanseBelt e.V. zusammengeschlossen und einen Vorstand gewählt. mehr
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Vorbild Öresund: Der Bau der Öresund-Brücke und die zeitgleich verfolgte konsequente Kooperationsstrategie haben am Öresund für hohes Wachstum, mehr Tourismus und eine Versiebenfachung der Pendlerströme zwischen Dänemark und Schweden gesorgt. mehr ...
Sparen ohne Strategie": Die Absicht der Landesregierung, mit einem konsequenten Sparprogramm das strukturelle Defizit im Landeshaushalt bis 2020 vollständig abzubauen, ist zu begrüßen und verdient volle Unterstützung. Aber ist es richtig, dazu eine der wenigen auch im Bundesvergleich ganz oben stehenden Highlights unseres Landes - die Universität Lübeck - aufs Spiel zu setzen? In einem Kommentar für die "Lübecker Nachrichten" habe ich einen anderen Vorschlag gemacht. mehr ...
Warum der Norden stärker kooperieren muss: Der Wettbewerb der europäischen Regionen wird immer schärfer. Die besten Chancen haben die Metropolregionen, die ihre Kräfte bündelm. Thesen dazu aus meinem Vortrag vor der Friedrich-Ebert-Stiftung am 11. September 2008 in Elmshorn. Download (Dateigröße 1,2 MB)
Cluster stärken die Dynamik: mehr ...
Handelskammern Schleswig-Holstein und Hamburg für länderübergreifende Cluster-Initiative: Die Handelskammern Schleswig-Holstein und Hamburg haben Vorschläge vorgelegt, um die starken Cluster beider Länder - wie die Maritime Wirtschaft, Logistik oder die Ernährungswirtschaft - gemeinsam und übergreifend zu entwickeln. Sie hoffen jetzt, dass die Politik diese Initiative aufgreift. mehr
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IHK-Kooperation stärkt Wachstumsachse Lübeck-Hamburg. Die Industrie- und Handelskammer Lübeck und die Handelskammer Hamburg haben ihre Zusammenarbeit wesentlich intensiviert. Ziel ist die Stärkung des Wirtschaftsraumes Lübeck-Hamburg durch verbesserten Service, gemeinsame Initiativen und eine personelle und organisatorische Verzahnung. mehr ...
Länderfusionen: Reform des Finanzausgleichs muss Voraussetzungen schaffen. Für eine Neugliederung der deutschen Länder, vor allem der Stadtstaaten, spricht viel. Im Wege steht nur das deutsche Finanzausgleichssystem. Bei einer Fusion Hamburgs und Schleswig-Holsteins würden diese beiden Länder nach Ifo-Berechnungen im heutigen System fast 1,1 Mrd. Euro an andere Bundesländer
abgeben müssen - ein paradoxes Ergebnis. Um so dringlicher ist eine Reform des Finanzausgleichs, um sinnvolle Zusammenschlüsse nicht an Fehlkonstruktionen des Finanzausgleichs scheitern zu lassen. mehr ...
Norddeutschland braucht abgestimmtes Zukunftsleitbild: In einem Strategiepapier "Wachstum und Beschäftigung für Schleswig-Holstein 2020" (Download hier) habe ich bereits vor einigen Jahren Vorschläge für eine stärkere Bündelung der Wirtschaftspolitik für Schleswig-Holstein und Hamburg unterbreitet. Ein Artikel in der "Welt" im Januar 2008 greift diese Überlegungen
auf und aktualisiert sie: mehr ...
Nordstaat-Diskussion schon wieder eingeschlafen? mehr ...
Boomregion Ostsee: Die Kräfte bündeln! mehr ...
Neuer Prognos-Zukunftsatlas: Hamburg auf Platz 1, aber auch Teilregionen Schleswig-Holsteins mit guten Chancen: Hamburg liegt nach den Ergebnissen des neuen Prognos Zukunftsatlas 2009 unter allen deutschen Regionen auf Platz 1. Dort sind Zukunftsbranchen besonders stark vertreten, dort bestehen besonders gute Wachstumschancen für die Zukunft. Aber auch Teilregionen Schleswig-Holsteins schneiden in diesem Ranking überdurchschnittlich
ab: Lübeck und Kiel sowie die Kreise Stormarn, Segeberg, Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde. mehr...
Auch neues INSM-Städteranking sieht Hamburg vorn - Lübeck und Kiel holen auf: Das neue Städteranking 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der "Wirtschaftswoche" sieht im Gesamtranking zwar München vorn. Bei der Dynamik - der Veränderung der wichtigen Erfolgsgrößen - aber ist Hamburg auf Platz 1 unter allen 50 deutschen Großstädten gerückt. Erfreulich auch: Lübeck ist bei der Dynamik auf Platz
22 geklettert, Kiel auf Platz 32. mehr...

Wirtschaftspolitik - Probleme und Lösungsansätze
Standort Deutschland: Top oder Flop? Die einen begeistern sich über die Exporterfolge der deutschen Wirtschaft, die anderen sprechen vom Wachstums-Schlußlicht Deutschland. Eine differenzierte Anlayse zeigt: Deutschlands Position hat sich zwar wieder verbessert, aber im Vergleich zu vielen Industrieländern hat der Standort Deutschland noch viel Aufholbedarf. Das zeigen aktuelle Benchmarks zur Innovationstätigkeit,
den Lohnstückkosten, zur Flexibilität des Arbeitsmarkts und zur Unternehmenssteuerbelastung. Im neuen Standort-Ranking der Bertelsmann Stiftung schneidet Deutschland trotz leichter Fortschritte noch immer schlecht ab. Den größten Handlungsbedarf sieht man dort auf dem Arbeitsmarkt und bei der Konsolidierung der öffentlichen Finanzen. mehr
Einen Mittelplatz nimmt Deutschland im neuesten Innovationsranking des DIW ein - deutlich hinter den USA und den skandinavischen Ländern. mehr ...
Jüngster Standortcheck der Bertelsmann-Stiftung: Deutschland noch immer weit hinten: mehr ...
Deutschland bei Existenzgründungen im unteren Mittelfeld: mehr ...
Was wir von Schweden lernen können: mehr ...
Deutschland und Skandinavien im Systemvergleich - Was wir vom Norden lernen können: Die skandinavischen Länder haben die Verbindung von hoher Wachstumsdynamik und Gerechtigkeit geschafft. Eine Präsentation der Deutsche Bank Research zeigt, was Deutschland davon lernen kann. mehr ...
Bildung, Steuern, Arbeitsmarkt, Familie: Warum andere Länder Deutschland überholt haben: mehr ...
Gutachten des wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium macht Vorschläge für flexibleren Arbeitsmarkt: mehr ...
Bürokratie und lange Gerichtsverfahren werden immer mehr zum Standortnachteil: Die Gerichtsverfahren zum Großflughafen Berlin-Schönefeld, zum Bau der A20 oder zum Flughafen Lübeck-Blankensee sind nur die Spitze eines Eisberges: Deutschland leistet sich mit die längsten Planungs- und Genehmigungsverfahren und aufwendigsten Gerichtsverfahren der Industrieländer. Die Pläne der Bundesregierung zur Reform des deutschen Planungsrechts
müssen deshalb zügig umgesetzt werden. Und auch in anderen Bereichen muß Ernst gemacht werden mit dem Bürokratieabbau. mehr ...
Überzogene Bürokratie kostet deutsche Unternehmen Milliardenbeträge: Wie stark deutsche Unternehmen durch überzogene bürokratische Regelungen belastet werden, zeigt jetzt erstmals eine Studie an konkreten Beispielen. mehr ...
Energiepolitik - McKinsey-Studie warnt vor wachsender Abhängigkeit Deutschlands: Die Abhängigkeit Deutschlands und der gesamten EU insbesondere von russischen Erdgaslieferungen wächst rasant. Zugleich drohen mittel- und langfristig deutliche Energiepreissteigerungen. mehr ...
Höhere Energieeffizienz eröffnet ein Einsparpotential von 50 % und mehr - neue Technologien machen es möglich: mehr ...
Energiepreise: Mehr Wettbewerb wäre wichtiger als Preiskontrollen: mehr ...
China und Indien - die Aufsteiger der nächsten Jahre: Eine neue Studie von PriceWaterhouseCoopers zeigt, welch kräftige Verschiebungen in der Weltwirtschaft bevorstehen. Bis 2050 rückt China danach auf Platz 2 hinter den USA vor, Indien auf Platz 3. Deutschland fällt auf Rang 8 zurück. mehr ...
Firmen aus China und Indien auf dem Weltmarkt immer stärker. Eine neue Studie der Boston Consulting Group zeigt: Immer mehr Aufsteigerfirmen aus China, Indien und Südamerika bedrohen die Weltmarktposition etablierter, auch deutscher Unternehmen. mehr ...
Weltwirtschaft: Die Risiken nehmen zu: Mehrere führende Finanzinstitutionen haben Szenarien für die Zukunft der Weltwirtschaft entwickelt. Ergebnis: Die Entwicklung bleibt labil. mehr ...
Ost-West-Fördergefälle muss reformiert werden: Schon seit längerem setzte sich gerade Schleswig-Holstein für eine Reform der Ostförderung ein, die den Wettbewerb verzerrt und Steuermittel zumindest teilweise fehlleitet. Jetzt zeigen neue Berechnungen, dass rund die Hälfte der Bundesmittel für den Aufbau Ost zweckwidrig eingesetzt werden. mehr ...
Erhalt und Ausbau der Autobahnen erfordert schrittweise Nutzerfinanzierung und Konzessionierung: Bestandserhaltung und Ausbau des deutschen Fernstraßennetzes stoßen immer mehr auf finanzielle Grenzen. Die Deutsche Bank Research hat jetzt Alternativen untersucht und schlägt die Konzessionierung von Teilnetzen im Wettbewerb, die schrittweise Bemautung auch für PKW's und die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaftdes
deutschen Autobahnnetzes vor. mehr ...
Zur Diskussion
Wahl zum Bundespräsidenten: Kurt Biedenkopfs Plädoyer für vom Fraktionszwang befreite Wahlen: In der Bundesversammlung sollen die Wahlmänner und -frauen nur nach ihrem Gewissen entscheiden, und nicht nach Fraktionszugehörigkeit - so sahen es die Gründerväter der Bundesrepublik vor, und so sollte es gerade bei der Wahl am 30. Juni sein. Denn es geht nicht um den Erhalt der Bundesregierung, sondern um eine Persönlichkeit, die unsere Gesellschaft eint und ihr Perspektiven weist. Ein überzeugendes Plädoyer von Kurt Biedenkopf in der Frankfurten Allgemeinen Zeitung: mehr ...
Partei mit neuen Chancen: Warum die SPD die Mitte ansprechen muss und dabei auch gute Chancen auf ein sozial-liberales Bündnis hat. In der Zeitschrift der SPD-Netzwerker "Berliner Republik" äußern sich kluge Köpfe wie z.B. Oliver Schmolke zur Strategie der Sozialdemokraten und zu neuen Chancen auf ein sozialliberales Reformbündnis. In der "Welt" vom 20. Juni 2010 plädiert Ulf Poschardt für eine SPD, die die vielen ratlosen Wähler der Mitte anspricht und dabei zugleich neue Optionen für ein Bündnis mit einer geläuterten FDP öffnet. mehr ...
"Die blockierte Republik" - Welche strukturellen Barrieren abgebaut werden müssen, damit Deutschland wieder bewegungsfähig wird: Über notwendige Reformen der Steuern, der Sozialsysteme und der bürokratischen Strukturen sind sich viele Wirtschaftsexperten und sogar Politiker einig. Es ist weniger der Streit um die Inhalte der Reformen, es sind vor allem strukturelle Barrieren, die Reformen in Deutschland besonders schwierig
machen. mehr ...
Deutschlands Exportboom: Ausdruck einer "Basarökonomie" oder Indiz steigender Wettbewerbsfähigkeit? Deutschlands Ökonomen streiten. Die einen - so etwa Ifo-Chef Hans-Werner Sinn - bezeichnen das deutsche Exportwachstum als "pathologisch", weil wegen zu hoher Löhne zu stark in den Exportsektor investiert werde und damit Arbeitslosigkeit entstehe. Andere sehen den Exportanstieg als Ausdruck einer wachsenden
Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Nikolaus Piper zeigt, dass beide Seiten nicht ganz falsch liegen. Der steigende Außenüberschuß ist Ausdruck erfolgreicher Rationalisierung und Anpassung an den globalen Wettbewerb - und damit die richtige Antwort auf hohe Löhne. Um die Arbeitslosigkeit abzubauen, bleiben aber Reformen der Sozialsysteme und eine maßvolle Lohnpolitik notwendig. mehr
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Neues aus Regionalwissenschaft und Regionalpolitik
Bevölkerungsrückgang verschärft regionale Disparitäten: Weiter schrumpfende Einwohnerzahlen in den ländlichen Regionen, fortgesetzter Trend von den Städten ins direkte Umland, weitere Wanderungen von Ost nach West - nach der jüngsten Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung wird sich der Trend der letzten Jahrzehnte - bei weiter abnehmender Gesamtbevölkerung - fortsetzen. Insgesamt werden
die Ballungsräume zu Lasten der anderen Regionen weiter gewinnen. Was heißt das für die Politik? mehr ...
Die Länder und Regionen sind auf den demographischen Wandel höchst unterschiedlich vorbereitet: mehr ...
Politik sollte regionale Kooperation und Netzwerkbildung stärken: Kooperation und Vernetzung innerhalb von Branchen wirken sich günstig auf das Wachstum von Unternehmen aus. Dabei spielen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen in der Nähe eine große Rolle. Dies zeigt eine neue Analyse von Walter Komar im "List Forum". mehr ...
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